Stiftung Pro Sport feierte Jubiläum

Nachdem vor 20 Jahren die Genossenschaft Regionale Sportanlage Sargans (RSA) mit dem Neubau der Sportanlage Riet aufgelöst wurde, gingen die finanziellen Mittel in die 2004 gegründete Stiftung Pro Sport über. 20 Jahre ist dies mittlerweile her, Zeit, dies auch gebührend zu feiern.

Der Stiftungsrat stellte ein interessantes Programm für die geladenen Gäste zusammen. Nach der Begrüssung durch Stiftungspräsident Stefan Kohler machte Coach und OST-Dozent Sigmar Willi den Anfang. Seine Frage «macht Sport glücklich?» beantwortete er im Anschluss ausführlich mit Ja, seiner Kernaussage «Optimisten leben länger» mochte wohl keiner im Saal widersprechen.
In zwei Talkrunden interviewte Stiftungsrat Markus Roth fünf Sportgrössen. Im ersten Teil waren die Sportchefin der Frauen des FC St. Gallen, die Melserin Patricia Willi und der ehemalige Biathlon-Disziplinenchef Lukas Keel aus Sargans zu Gast. Willi freute sich dabei über die erfolgreich verlaufene Europameisterschaft im Sommer in der Schweiz, ebenso über die Entwicklung der Frauen ihres Stammvereins in Mels, die neu in der 1. Liga spielen.

Keel erlebte mit der Heim-WM im Februar auf der Lenzerheide einen «unvergesslichen Höhepunkt». Schon bei seinem Amtsantritt als Disziplinenchef vor vier Jahren sei die WM im Hinterkopf gewesen, so Keel, der im Sommer wieder in sein angestammtes Metier im Radbereich zurückkehrte.

Höhepunkt des Abends war der Auftritt von Eishockey-Nationaltrainer Patrick Fischer, der gutgelaunt über seine fast zehn Jahre bei der Nati sprach. Dreimal gewannen die Schweizer dabei WM-Silber, im nächsten Jahr steht nun die Heim-WM an. «Wenn es da mit dem Weltmeistertitel nicht klappt, müsste ich dann wohl überlegen, ob es nach zehn Versuchen nicht genug ist», sinnierte Fischer.

Ihm zur Seite stand der renommierte Sportarzt Christian Schlegel vom Medizinischen Zentrum Bad Ragaz, der die Talkrunde mit einem flammenden Appell gegen die geplante Kürzung der J+S-Gelder abschloss.

Geehrt wurden auch die langjährigen Bandensponsoren der Stiftung Pro Sport. Aus diesen Mitteln werden sportliche Projekte unterstützt.

Pro Sport ehrt Procap-Unihockeyteam

Anlässlich des Sporttags von Procap auf der Sportanlage Riet in Sargans konnte der Stiftungsrat von Pro Sport Sargans eine Ehrung vornehmen. Das Procap Unihockeyteam des UHC Sarganserland erhielt einen Check für ihre guten Leistungen an den National Winter Games. Der Preise wurde im Rahmen des Apéros im Kreis von Procap-Vertreterinnen und Vertretern sowie Politikerinnen und Politikern von einer Vertretung des Stiftungsrats übergeben.

Schweizer Meistertitel für Sereina Scherzinger

An der Halbmarathon Schweizer Meisterschaft 2024 in Oberriet holte sich Sereina Scherzinger die Goldmedaille. Die von der Stiftung Pro Sport unterstützte Leichtathletin aus Sargans gewann in persönlicher Bestzeit von 1:55:44 Stunden. Der Sieg beim Rhylauf, der als Meisterschaftsrennen galt, ist der grösste Erfolg in der Karriere der 25-Jährigen.
Die Stiftung Pro Sport gratuliert herzlich zum grossen Erfolg.
(Bild: Rhylauf)

Wechsel im Stiftungsrat

Mit dem Austritt von Franz Anrig, ehemaliger Vertreter der kantonalen Schulen (bzbs), wurde Pascale Chenevard (Kantonsschule) als neue Vertreterin in den Stiftungsrat gewählt.

Wir heissen Pascale Chenevard in diesem Gremium herzlich Willkommen und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.

Franz Anrig wurde am 16.11.2022 offiziell aus dem Stiftungsrat verabschiedet. Wir danken ihm für seine langjährige Tätigkeit im Stiftungsrat und wünschen ihm in seinem wohlverdienten Ruhestand alles Gute.

3000 Seemeilen im Ruderboot

Die Stiftung Pro Sport Sargans unterstützt die sportlichen Aktivitäten sowie die Sportvereine in der Gemeinde Sargans; ebenso kann sie Sportanlässe unterstützen. Die Stiftung hat gemeinnützigen Charakter und verfolgt keinerlei Erwerbszweck. Für ihre Gönner und Bandenwerber führt der Stiftungsrat jedes Jahr einen Anlass durch. Stiftungsratspräsident Jörg Tanner begrüsste die Gäste beim Anlass 2022 während des Apéros im Busdepot Sarganserland-Werdenberg. Im Zentrum des Anlasses stand der Vortrag des in Sargans aufgewachsenen Sandro Detig, der im Rahmen der Atlantic Challenge alleine über 3000 Seemeilen ruderte. 74 Tag, 15 Stunden und zwei Minuten war Sandro Detig mit seinem Ruderboot unterwegs. Dieses Boot transportierte der 28-Jährige extra von Lenzburg nach Sargans. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Anlasses der Stiftung Pro Sport konnten während des Apéros das Boot bestaunen. Eindrücklich war, wie wenig Platz das Boot bietet, vor allem in der Schlafkabine.

In der Pizzeria Fantasy hielt Sandro Detig sein Referat, bevor es mit einem Pizzaplausch und dem gemütlichen Ausklang weiterging.
Mit Fotos und Videos dokumentierte Sandro Detig seine Reise. Allerdings fielen nach 45 Tagen sein Handy und später der Laptop aus. Mit der Familie und der Rennleitung konnte er nur noch mit dem Satellitentelefon kommunizieren. Mit seinem Einsatz auf hoher See sammelte der Sarganser rund 10’000 Franken für Swiss Transplant und Cystische Fibrose Schweiz. Tierischer Besuch fehlte nicht auf seiner Reise. Wale, Orcas, Schildkröten und natürlich alle Arten von Fischen begegneten Sandro Detig auf den 3000 Seemeilen von den Kanaren bis in die Karibik. Die Gönnern und Bandenwerber begeisterte er mit einem Vortrag und gab einen lebendigen Einblick in das Abenteuer Atlantic Challenge.

Zu den Bildern: Event 2022

Super Leistung von Fabian Anrig

Bronzmedaille für Fabian Anrig. Der von der Stiftung Pro Sport unterstützte Läufer wurde an der Schweizer Halbmarathonmeisterschaft Dritter und holte damit Bronze. Er verbesserte in Lugano seine eigene Bestzeit.